Donnerstag, 7. November 2013

Single Malt Whisky SLYRS - Made in Bavaria!

Bei unserem TOPjects Betriebsausflug hatten wir die Gelegenheit, die Whisky Brennerei SLYRS am Schliersee zu besichtigen - es lohnt sich! 

UPDATE 18.8.2014: Slyrs - Bavarian Single Malt Whisky Destillerie gewinnt die Goldmedaille bei den World Whiskies Awards 2014. Diese Nachricht hat vor kurzem die Whisky-Welt erschüttert!

http://goo.gl/zcBdLi FAZ: Bayrischer Whisky "Ein Koran im Vatikan"


Die SLYRS Geschichte: Erste Hinweise auf eine Besiedlung Schliersees sind aus der Epoche der Latenezeit zwischen dem 5. und 3. Jh. v. Chr. nachzuweisen, als das bayerische Voralpenland von keltischen Stämmen besetzt war. Etwa 15 vor Christus zogen die Römer am See ein. Die Vertreibung der Römer durch germanische bzw. bajuwarische Volksstämme brachte dann neue Veränderungen auch in der Besiedlung des Gebietes um Schliersee mit sich, wobei erst im Jahr 779 die erste schriftliche Namensnennung erfolgt. In diesem Jahr gründeten fünf Mönche das Kloster SLYRS in der Einöde Bayerns (SLYRS = Schlürs, später Schliers bzw. Sliersee).

1999 erfolgte die Gründung der SLYRS Single Malt Whisky Brennerei am Schliersee. Der Gründer, Florian Stetter, war 1994 bei einer Studienreise durch Schottland auf den Geschmack. gekommen. Die Landschaften haben eine gewisse Ähnlichkeit: Berge, Wälder, klare Seen und rauschende Bäche in reiner Luft -  auch der Menschen-schlag der Schotten und Bajuwaren zeigt gewisse Gemeinsamkeiten - also warum sollte es keinen bayrischen Whisky geben?  

Mitte 2007 wurde die jetzige Whisky-Destillerie in Neuhaus am Schliersee neu erbaut. Seitdem erfolgt die komplette Herstellung, von der Lieferung des Gerstenmalzes, Produktion der "Whisky-Maische" bis zur Reifung des edlen Getränks in den Eichenfässern im eigenen Unternehmen. Die Besichtigung ist an 365 Tagen im Jahr, zwischen 10 und 17:00 Uhr, möglich. Der Eintritt pro Person mit einer Kostprobe beträgt 5,- EURO, man sollte sich 40 - 60 Minuten für die Besichtigung Zeit nehmen.   

Als Single-Malt-Whisky oder kürzer Single Malt werden Whiskys bezeichnet, die zwei besondere Bedingungen erfüllen. Sie stammen zum ersten aus einer einzigen Brennerei, sind also kein Verschnitt (Blended) aus mehreren Whiskysorten. Zum zweiten wird als Getreide ausschließlich gemälzte Gerste verwendet. Zusatz Single Malt wird als Prädikat verstanden, die so ausgezeichneten Whiskys sind in aller Regel besonders hochwertig.

Das Single Malt Herstellungsverfahren:

Zum Mälzen wird die Gerste einige Tage lang in Quellwasser eingeweicht. Die gequollene Gerste wird nun auf einer ebenen Fläche ausgebreitet. In den nächsten acht bis zehn Tagen wird die Gerste regelmäßig gewendet. Sie beginnt zu keimen und im Korn natürlicherweise vorhandene Enzyme werden aktiviert, die die Stärke teilweise in Malzzucker und Traubenzucker, umwandeln.

Die angekeimte Gerste wird scharf getrocknet, wodurch auch der Keimvorgang gestoppt wird, bevor der entstehende Keim den Zucker wieder verbrauchen kann. Gleichzeitig beschleunigen die hohen Temperaturen den Effekt der Enzyme im noch feuchten Korn, so dass bis zur vollständigen Trocknung der Hauptteil der Stärke in Zucker umgesetzt ist.

Das Gerstenmalz wird nun gereinigt, in einer Mühle zu Schrot gemahlen, anschließend in Maischebottiche gefüllt und mehrfach mit erhitztem Quellwasser aus der Gegend der Brennerei übergossen. Hierbei lösen sich der Zucker und einige andere Bestandteile des Malzes im Wasser, während die für den Brauvorgang unerwünschten Eiweißstoffe, Fette und Ballaststoffe des Malzes, wie auch die restliche Stärke, nicht in Lösung gehen und abgeseiht werden. Während die entstandene süße Lösung (Würze) weiter verarbeitet wird, werden die nicht löslichen Anteile des Malzschrots als Viehfutter verwendet.

Die Würze wird zur Abtötung unerwünschter Mikroorganismen, zunächst aufgekocht. Sie wird in große Gärbottiche gefüllt und nach Abkühlung durch Zugabe von speziellen Hefen zum Gären gebracht. Die entstehende Gärbrühe hat einen Alkoholgehalt von sechs bis zehn Prozent und ist mit einem starken Bier ohne Hopfen vergleichbar. Im nächsten Schritt findet die Destillation in Brennblasen aus Kupfer statt. Die Gärbrühe wird in die erste Brennblase gepumpt, langsam erhitzt und zum Sieden gebracht. Die aufsteigenden Dämpfe werden durch den Kühler aus wassergekühlten Kupferschlangen geleitet, wo sie zum Rohbrand mit rund 18-24 % Alkoholgehalt kondensieren. Dieser wird wiederum in Tanks zwischengelagert.

Der Rohbrand wird in eine zweite, kleinere Brennblase gepumpt und wiederum erhitzt und kondensiert. Der erste Teil des Kondensates, der Vorlauf wird durch den Brennmeister abgetrennt, weil in ihm zu viel Methanol, Ester, Aldehyde und andere ungenießbare Stoffe enthalten sind, die als unvermeidbare Nebenprodukte des natürlichen Hefestoffwechsels bei der Gärung entstehen. Der Mittellauf genannte Teil des Kondensats mit einem Alkoholgehalt von 65-70 % wird gesammelt und zur Whisky Herstellung verwendet. Auch der Nachlauf wird abgetrennt, da in ihm zu viele langkettige Alkohole („Fuselöle“) enthalten sind.

Das aus den Mittelläufen gesammelte Destillat wird in Eichenfässer gefüllt und gelagert - der SLYRS Whisky in 225 l fassenden neuen Holzfässern aus amerikanischer Weisseiche. Durch die Holzporen der Eichenfässer verdunsten im Laufe jeden Jahres etwa zwei Prozent des Inhalts. Diesen Verlust nennt man "Anteil der Engel“ (angels’ share). Erst nach frühestens drei Jahren Lagerung darf die Spirituose als Whisky bezeichnet werden.

Um bestimmte Geschmacksrichtungen zu erzielen, werden die Destillate nach einigen Jahren Lagerzeit in andere Fässer umgefüllt, in denen vorher Sherry, Rum oder Portwein lagerten, um darin ihre endgültige Reife zu erlangen. Dieser Vorgang wird Finish genannt. Durch steigende Nachfrage werden mittlerweile vermehrt Produkte angeboten, die den einzigartigen Charakter des Single Malts noch steigern. So werden Single Malts auch als Single Cask (Einzelfass) abgefüllt. Hierbei stammt der Whisky nur aus einem einzelnen Fass, wobei die abgefüllten Flaschen oft nummeriert werden.

Wird der Whisky nicht mit Wasser auf die Trinkstärke von 40 bis 46 Volumenprozent verdünnt, so erhält er die Bezeichnung "Fassstärke",  Auch diese "high-end" Produkte werden bei SLYRS hergestellt und verkauft - pro Person 1 Flasche! 

Die empfohlene Trinktemperatur für einen Single Malt ist ca. 16° - 18° Celsius. Auf die Zugabe von Eiswürfeln sollte verzichtet werden, da diese den Geschmack des Whiskys unvorhersehbar verfälschen können.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Datensicherheit, Back-up ... - Aufbau einer NAS-Server Umgebung

Ende Juni 2013 habe ich mir Überlegungen zum Thema Datensicherheit gemacht. Der Anstoß kam nicht durch den Spionage Skandal der “National Security Agency” (NSA) aus den USA, sondern durch meinen Freund Khun Hans, Profi-Fotograf aus Bangkok, der bei mir bezüglich einer Lösung für Back-up und Datensicherung angefragt hatte. In erster Linie geht es ihm um seinen Fotobestand, in der Größenordnung von etwa 600 GB. Er war auf “Drobo Mini” gestoßen. Für mich ist zusätzlich noch der Aspekt “private Cloud” - schnell im Urlaub ein vergessenes e-Book auf den Reader laden - sowie Mediaserver - Audio & Video Streaming - von Interesse. Speziell beim letzten Punkt stößt man schnell auf so genannte NAS (Network Attached Storage) -Server

Die “Dropo Mini” ist einer der ersten externen Speicher für die Aufnahmen von bis zu 4  2,5 Zoll SATA I/II/III HDD Wechselplatten oder SSD´s. Es ist das einzige Gerät, das aktuell Thunderbolt und USB 3.0 unterstützt. Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Thunderbolt wird nur von dem MAC OS X unterstützt und USB 3.0 von Drobo soll relativ instabil bezüglich Transferraten sein. Laut Amazon Rezension gibt es nur eine  begrenzte Anzahl von SSD-Platten, die unterstützt werden (keine von Sandisk). Dafür ist es mit 650$ oder 570€ relativ teuer (Update 2.7.2013: 312€ ist der aktuelle Preis “Schnäppchen-Preis”, laut Hans in Bangkok). 

Die Drobo Mini Box lohnt sich in erster Linie für den portablen Einsatz unterwegs und insbesondere in Verbindung mit dem MacBook Air von Apple (s. am Ende). Für den stationären Einsatz mit Windows, Linux, Android, Chrome ... gibt es Lösungen, mit höherer Kapazität, guter Geschwindigkeit zu einem wesentlich günstigeren Preis.
  

HDD oder SSD, Daten Transferraten, Schnittstellen: SATA, USB, Firewire, Thunderbolt ...
   
Einer der wesentlichen Punkte bei großen Datenvolumen ist die Geschwindigkeit für das Schreiben und Lesen der Daten. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Die Platte selbst, ob HDD oder SSD, der Platten Controller, Performance des RAID controllers, externe Schnittstellen etc. Am Ende ist es eine Frage des Preises und des Einsatzes, für welche Technologie man sich entscheidet - wie immer. Sicher ist, dass es in 2-3 Jahren leistungsfähigere Lösungen für das gleiche oder sogar weniger Geld gibt.

Der Schwachpunkt in der Kette ist die Speicherplatte. Volumen in Verbindung mit Geschwindigkeit kann noch viel Geld kosten. Das Thema “echte Transferrate” in sich, ist sehr komplex und kann in diesem Rahmen nicht behandelt werden.

Neueste Technologie, speziell in Ultrabooks verbaut, sind Solid State Drives (SSD´s): 500 GB, 2,5 Zoll, 300 - 450 EUR Leistung: Bis zu: 550 MB/s Lesen und 450 MB/s Schreiben. Richtig teuer z.B.: 1.000 GB 2,5 Zoll ca. 1.200 - 2.000€ - Leistung: Lesen 460 MB/s, Schreiben 330 MB/s.

Hard Disk Drive (HDD) oder einfach auch “Festplatte”: 2.000 GB, 3,5 Zoll, 90 - 150 EUR. Leistung: 150 MB/s Lesen/Schreiben. Für den gleichen Preis und ähnlicher Leistung bekommt man 500 - 800 GB im 2,5 Zoll Format. Alle mit SATA 3.x und 6 Gbit/s.

SATA wurde als Verbindungstechnik von Intel hauptsächlich für den Datenaustausch zwischen Prozessor und Platte entwickelt. Der aktuelle Standard ist SATA 3.x oder SATA 6 Gbit/s (auch als SATA III oder SATA-600 bezeichnet), das entspricht theoretisch 600 MBytes/s. Mit etwas über 500 MBytes/s netto, reicht das noch für die aktuellen SSD´s. In der nächsten Stufe sollen mit SATA Express (SATAe) bis zu 16 Gbit/s realisiert werden. Das bedeutet etwa 1.300 MByte/s, ist gleich 1,3 GByte/s. Das heißt ein full HD Film kann in etwas über 20 Sekunden übertragen werden.

Neben SATA, ist die heute breit etablierte Schnittstelle, der Universal Serial Bus (USB) in der Version 2.0. Mit ihr können Bruttodatenraten bis 480 Mbit/s realisiert werden. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass diese Schnittstelle auch die Stromversorgung für z.B. die 2,5 Zoll Wechselplatte liefert. Aber mit einer nutzbaren Transferrate von etwa 40 MByte/s ist USB 2,0 die Bremse für nahezu alle Speichermedien. Wirklich konkurrenzfähig ist erst USB 3.0 mit bis zu 5 Gbit/s Transferrate. Mit den theoretischen 500 MByte/s (über 400 MBytes netto) kommt es schon in den Bereich von SATA 3.x  sowie an die Geschwindigkeit aktueller SSD´s heran.

FireWire, zunächst eine Spezial-Entwicklung von Apple, spielt in dem HDD/SSD Bereich heute keine Rolle mehr, zu mal Intel gemeinsam mit Apple “Thunderbolt” entwickelt hat und voran treibt. Thunderbolt könnte irgendwann Nachfolger von SATA und USB werden.

Mit Thunderbolt wird ein Technologie Sprung bezüglichTransferraten von bis zu 100 Gbit/s auf Basis optischer Medien erreicht - das 6-fache von SATAe und 20-fache von USB 3.0. Dafür gibt es allerdings noch länger keine Peripherie. Aus Kostengründen beschränkt man sich bei Thunderbolt zur Zeit noch auf eine Übertragung per Kupferdraht - auch davon kostet das Stück etwa 50€ - und erreicht mit 10 Gbit/s in etwa die doppelte Leistung von USB 3.0. Das ergibt etwas über 800 MBytes/s Netto Datentransfer. Das entspricht 100 Fotos pro Sekunde von 8 MB Speichergröße.

Was spricht jetzt noch gegen Thunderbolt? Es gibt (noch) keine bezahlbaren Volumen SSD´s (im Terrabyte Bereich), die diese Leistung nutzen können und nur Apple mit dem aktuellen Mac OS X unterstützt die Schnittstelle. In 2-3 Jahren wird das anders aussehen, allerdings gibt es dann auch SATAe und vielleicht USB 4.0. Es bleibt spannend. ...    

Direkt aus der Presse: Das Neue MacBook Air 2013

Halt! Heute am 4. Juli 2013 bin ich  auf die Werte des MacBook Air 2013 von Apple gestoßen: Absolutes Highspeed Gerät mit schnellen SSD´s, PCIe-2,0 (statt SATA) und Thunderbolt Schnittstelle: Datentransfer mit über 500 MB/s beim Lesen und Schreiben!  Der Preis mit knapp 2.000€ für die etwas erweiterte Version - Core i7, 8 GB SDRAM, 512 GB SSD … - hat es noch in sich, aber die Zukunft ist schon schon da, bei Apple!     

Mittwoch, 31. August 2011

Google Geo: Globus, Orte, Geschäfte - Bilder

Tags: GPS, Geo-Location, georeferenzierte Fotos, Geo-Imaging, ortsbezogene Dienste, lokale Dienste, Location based services, Micro Marketing ... Google Dienste: Earth, Maps, Panaromio, Picasa, Places, Google+



Ich bin immer noch und immer wieder neu fasziniert von Google Earth/Maps und der Möglichkeit, eigene Informationen damit zu verknüpfen. Dazu gehören Fotos, die Erstellung von eigenen Karten sowie die Markierung und Bewertung von Lokationen/Unternehmen. Was hier entsteht ist ein riesiger "digitaler Globus" mit Marketing Möglichkeiten für Kleinstunternehmen (KMU´s). Für die Einbringung von eigenen Informationen ist ein Google Account (e-mail Adresse) erforderlich.

Im Mai 2007, Google hatte gerade den spanischen start-up Panoramio übernommen, habe ich begonnen, eigene Fotos in Google Earth zu verlinken. In den gut vier Jahren habe ich ca. 250 Fotos in Google Earth eingebracht, auf sie wurde in dieser Zeit über 300.000 mal zugegriffen (aktuell sind es monatlich etwa 10.000 Zugriffe). In Picasa, ebenfalls von Google übernommen, kann man die Fotos seiner Alben auch auf der "Erde" dem Aufnahmeort zuordnen. Erste Kameras, die über GPS verfügen, und die Georeferenzierung automatisch machen gibt es schon länger. Bewegt man sich in Google Earth/Maps, kann man sich u.a. alle dort verlinkten Fotos über das Auswahl Menü rechts oben anzeigen lassen. Das kann bei der Orientierung sehr hilfreich sein, manchmal auch verwirrend wegen zahlreicher Falsch-Platzierungen.  

Google Earth/Maps ist für mich als Karten-/Navigationssystem einzigartig. Es erlaubt die Orientierung auch da, wo es kein vernünftiges und aktuelles Kartenmaterial gibt, wie z.B. in Südostasien, Afrika ..., aber auch in Südeuropa. Selbst abseits von den in Landkarten verzeichneten Straßen findet man seinen Weg. Ich habe z.B. die schönsten Strände und Buchten Chalkidikis, die teilweise nur zu Fuß oder mit einem Boot erreichbar sind, quasi aus der Luft entdeckt. Das gilt auch für unser bevorzugtes Hotel in Sarti, das "Sarti Plaza" - Pool und Hotel habe ich in Google Earth gefunden. Der Knüller war dann, als man in Google Maps seine eigenen Karten erstellen konnte. Damit habe ich schon zahlreiche Reisen und Wanderungen vorbereitet und auch nachher dokumentiert. Mit etwas Übung findet man jede Berghütte, das kleinste Resort auf einer Robinson Insel oder sogar einen "Ziegenpfad" auf Sithonia.

Ein weiteres interessantes Tool in diesen Kontext ist Google Places (Lokationen). Google selber oder der Inhaber können Geschäfte, Hotels, Restaurants, Service Einrichtungen, Verwaltungen, Freiberufler, Gar-Küchen ... in die Google Karten aufnehmen. Sie werden als kleiner Punkt mit dem Namen in der jeweiligen Karte angezeigt. Der Klick darauf zeigt dann ein Pop-up, und wenn vorhanden, ein kleines Bild, Adresse, Telefonnummer, Link zur Homepage sowie die Anzahl der Erfahrungsberichte von Kunden. Die Aufnahme in Places ist für den Inhaber kostenlos. Die lokale Google Suche bevorzugt natürlich die Google Places. Man kann sich selber bestimmte Places, über den Stern in der rechten Ecke, markieren, Bewertungen dazu abgeben und Fotos hinzufügen. Die Funktionen sind schon komplett auf das mobile Surfen vom Handy ausgerichtet: Zeige mir in der Nähe, das nächste Pizza-Restaurant ... 

Seine "eigenen" Karten und Places kann man sich direkt aus Google Maps anzeigen lassen und auswählen. 

Google+ ist die neue Integrationsplattform für die Google Dienste: Mail, Kontakte, Gruppen (Circles), Chat, Foto, Video, Reader (Buzz), Empfehlungen (+1) und natürlich das Handy. Was mir noch fehlt ist die Integration meiner "Orte", d.h. meine eigenen Karten sowie die von mir markierten Places. Das ist sicher nur noch eine Frage der Zeit.  

Zur Überbrückung habe ich meinem Google Profil unter "Über mich" (About) einen Link zu meinem "Maps & Places" Profil, rechts unten in der Link-Liste, hinzugefügt:


Er darf gerne ausprobiert werden. Beim Schloss-Bräustüberl Odelzhausen und der Hochriesbahn z.B. sind die ersten Fotos und der Erfahrungsbericht von mir eingebracht worden. Bei den Karten sind neben den Wanderkarten insbesondere die beliebten Biergarten und Thailand Karte zu erwähnen. Der Zoom in der Satelliten-Ansicht zeigt die Stärke und auch die "Places"!   

Eine unauffällige Integration mit Google+ gibt es schon! In meinen öffentlichen Fotoalben ist ein Album mit dem Namen "Geo Photos" angelegt worden, dort speichert Google automatisch die Fotos zu meinen "Places". Eine Integration der Panoramio Fotos in Picasa/Google+ wäre wünschenswert. Da die Google Suche "In der Nähe von ..." auf "Places" ausgerichtet ist, gibt es damit ein super Marketing-Instrument für kleine Unternehmen (KMU´s), nur die meisten wissen nichts davon! Da gibt es viel Potential für Berater.