Samstag, 16. Oktober 2021

Dienstag, 30. September 2014

25.000 Klicks auf meine Homepage ...

5. Sept. 2014 - Im April 2006 schaltete ich meine erste Homepage online - "händisch" in HTML programmiert. Ich möchte allen meinen Besuchern und Freunden für die Treue über die Jahre danken! Damals gab es noch kein Smartphone und Microsoft war Monopolist im "Personal Computing" mit Windows. 

Ein Jahr später mit dem ersten iPhone wurde das neue IT-Paradigma des "Mobile Computings" eingeläutet. Der Microsoft Anteil, im Bereich Betriebssysteme, viel bis heute auf nur noch 14% und die Führung haben inzwischen Google und Apple mit Android und iOS übernommen.

Meine aktuelle "Jimdo" Homepage ist inzwischen eine Web-Plattform, eingebettet in "Social Networks" und "Cloud Services", die ich benutze. Beginnend mit Picasa, Panoramio, Goggle Maps, Google Plus, Twitter, Pinterest sowie diesem Blog "Zeitgeist". Alle meine Dienste sind von meiner Homepage sowie dem Google+ Profil erreichbar.  Die Darstellung passt sich dem Endgerät an, egal ob Smartphone, Tablet, Netbook oder PC. 

Auch dazu etwas Statistik: Meine etwa 500 Fotos in Panoramio wurden bisher 583.000 mal über Google Earth & Maps angeklickt und monatlich kommen ca. 6 - 10.000 Besuche dazu.  Meine Maps "Biergarten Oberbayern" "Chalkidiki" und "Thailand" hatten bisher über 20.000 Ansichten. In Twitter habe ich aktuell fast 5.000 Tweets und 650 Follower. Meine letzten Chalkidiki Fotos hatten jeweils über 100 "Favorites" und "Retweets" innerhalb eines Tages. Auf Google Plus habe ich bis heute 2.586.000 Aufrufe mit täglich 3 - 4.000 zusätzlich ... (wobei völlig undurchsichtig ist, wie Google das zählt)!  

Google ist momentan dabei, größere Veränderungen im Foto und Maps-Bereich durchzuführen. Wie es aussieht werden dabei Panoramio und Picasa auf der Strecke bleiben bzw. durch die "Cloud"-Fotofunktionen ersetzt. Die enge (Zwangs-)Kopplung mit Google+ wird auch gerade aufgehoben. Man kann wieder einen Google-Account ohne Google+ Profil anlegen - bestimmte Funktionen - z,B. Kommentare in YouTube - können dann nicht mehr genutzt werden.  

Donnerstag, 7. November 2013

Single Malt Whisky SLYRS - Made in Bavaria!

Bei unserem TOPjects Betriebsausflug hatten wir die Gelegenheit, die Whisky Brennerei SLYRS am Schliersee zu besichtigen - es lohnt sich! 

UPDATE 18.8.2014: Slyrs - Bavarian Single Malt Whisky Destillerie gewinnt die Goldmedaille bei den World Whiskies Awards 2014. Diese Nachricht hat vor kurzem die Whisky-Welt erschüttert!

http://goo.gl/zcBdLi FAZ: Bayrischer Whisky "Ein Koran im Vatikan"


Die SLYRS Geschichte: Erste Hinweise auf eine Besiedlung Schliersees sind aus der Epoche der Latenezeit zwischen dem 5. und 3. Jh. v. Chr. nachzuweisen, als das bayerische Voralpenland von keltischen Stämmen besetzt war. Etwa 15 vor Christus zogen die Römer am See ein. Die Vertreibung der Römer durch germanische bzw. bajuwarische Volksstämme brachte dann neue Veränderungen auch in der Besiedlung des Gebietes um Schliersee mit sich, wobei erst im Jahr 779 die erste schriftliche Namensnennung erfolgt. In diesem Jahr gründeten fünf Mönche das Kloster SLYRS in der Einöde Bayerns (SLYRS = Schlürs, später Schliers bzw. Sliersee).

1999 erfolgte die Gründung der SLYRS Single Malt Whisky Brennerei am Schliersee. Der Gründer, Florian Stetter, war 1994 bei einer Studienreise durch Schottland auf den Geschmack. gekommen. Die Landschaften haben eine gewisse Ähnlichkeit: Berge, Wälder, klare Seen und rauschende Bäche in reiner Luft -  auch der Menschen-schlag der Schotten und Bajuwaren zeigt gewisse Gemeinsamkeiten - also warum sollte es keinen bayrischen Whisky geben?  

Mitte 2007 wurde die jetzige Whisky-Destillerie in Neuhaus am Schliersee neu erbaut. Seitdem erfolgt die komplette Herstellung, von der Lieferung des Gerstenmalzes, Produktion der "Whisky-Maische" bis zur Reifung des edlen Getränks in den Eichenfässern im eigenen Unternehmen. Die Besichtigung ist an 365 Tagen im Jahr, zwischen 10 und 17:00 Uhr, möglich. Der Eintritt pro Person mit einer Kostprobe beträgt 5,- EURO, man sollte sich 40 - 60 Minuten für die Besichtigung Zeit nehmen.   

Als Single-Malt-Whisky oder kürzer Single Malt werden Whiskys bezeichnet, die zwei besondere Bedingungen erfüllen. Sie stammen zum ersten aus einer einzigen Brennerei, sind also kein Verschnitt (Blended) aus mehreren Whiskysorten. Zum zweiten wird als Getreide ausschließlich gemälzte Gerste verwendet. Zusatz Single Malt wird als Prädikat verstanden, die so ausgezeichneten Whiskys sind in aller Regel besonders hochwertig.

Das Single Malt Herstellungsverfahren:

Zum Mälzen wird die Gerste einige Tage lang in Quellwasser eingeweicht. Die gequollene Gerste wird nun auf einer ebenen Fläche ausgebreitet. In den nächsten acht bis zehn Tagen wird die Gerste regelmäßig gewendet. Sie beginnt zu keimen und im Korn natürlicherweise vorhandene Enzyme werden aktiviert, die die Stärke teilweise in Malzzucker und Traubenzucker, umwandeln.

Die angekeimte Gerste wird scharf getrocknet, wodurch auch der Keimvorgang gestoppt wird, bevor der entstehende Keim den Zucker wieder verbrauchen kann. Gleichzeitig beschleunigen die hohen Temperaturen den Effekt der Enzyme im noch feuchten Korn, so dass bis zur vollständigen Trocknung der Hauptteil der Stärke in Zucker umgesetzt ist.

Das Gerstenmalz wird nun gereinigt, in einer Mühle zu Schrot gemahlen, anschließend in Maischebottiche gefüllt und mehrfach mit erhitztem Quellwasser aus der Gegend der Brennerei übergossen. Hierbei lösen sich der Zucker und einige andere Bestandteile des Malzes im Wasser, während die für den Brauvorgang unerwünschten Eiweißstoffe, Fette und Ballaststoffe des Malzes, wie auch die restliche Stärke, nicht in Lösung gehen und abgeseiht werden. Während die entstandene süße Lösung (Würze) weiter verarbeitet wird, werden die nicht löslichen Anteile des Malzschrots als Viehfutter verwendet.

Die Würze wird zur Abtötung unerwünschter Mikroorganismen, zunächst aufgekocht. Sie wird in große Gärbottiche gefüllt und nach Abkühlung durch Zugabe von speziellen Hefen zum Gären gebracht. Die entstehende Gärbrühe hat einen Alkoholgehalt von sechs bis zehn Prozent und ist mit einem starken Bier ohne Hopfen vergleichbar. Im nächsten Schritt findet die Destillation in Brennblasen aus Kupfer statt. Die Gärbrühe wird in die erste Brennblase gepumpt, langsam erhitzt und zum Sieden gebracht. Die aufsteigenden Dämpfe werden durch den Kühler aus wassergekühlten Kupferschlangen geleitet, wo sie zum Rohbrand mit rund 18-24 % Alkoholgehalt kondensieren. Dieser wird wiederum in Tanks zwischengelagert.

Der Rohbrand wird in eine zweite, kleinere Brennblase gepumpt und wiederum erhitzt und kondensiert. Der erste Teil des Kondensates, der Vorlauf wird durch den Brennmeister abgetrennt, weil in ihm zu viel Methanol, Ester, Aldehyde und andere ungenießbare Stoffe enthalten sind, die als unvermeidbare Nebenprodukte des natürlichen Hefestoffwechsels bei der Gärung entstehen. Der Mittellauf genannte Teil des Kondensats mit einem Alkoholgehalt von 65-70 % wird gesammelt und zur Whisky Herstellung verwendet. Auch der Nachlauf wird abgetrennt, da in ihm zu viele langkettige Alkohole („Fuselöle“) enthalten sind.

Das aus den Mittelläufen gesammelte Destillat wird in Eichenfässer gefüllt und gelagert - der SLYRS Whisky in 225 l fassenden neuen Holzfässern aus amerikanischer Weisseiche. Durch die Holzporen der Eichenfässer verdunsten im Laufe jeden Jahres etwa zwei Prozent des Inhalts. Diesen Verlust nennt man "Anteil der Engel“ (angels’ share). Erst nach frühestens drei Jahren Lagerung darf die Spirituose als Whisky bezeichnet werden.

Um bestimmte Geschmacksrichtungen zu erzielen, werden die Destillate nach einigen Jahren Lagerzeit in andere Fässer umgefüllt, in denen vorher Sherry, Rum oder Portwein lagerten, um darin ihre endgültige Reife zu erlangen. Dieser Vorgang wird Finish genannt. Durch steigende Nachfrage werden mittlerweile vermehrt Produkte angeboten, die den einzigartigen Charakter des Single Malts noch steigern. So werden Single Malts auch als Single Cask (Einzelfass) abgefüllt. Hierbei stammt der Whisky nur aus einem einzelnen Fass, wobei die abgefüllten Flaschen oft nummeriert werden.

Wird der Whisky nicht mit Wasser auf die Trinkstärke von 40 bis 46 Volumenprozent verdünnt, so erhält er die Bezeichnung "Fassstärke",  Auch diese "high-end" Produkte werden bei SLYRS hergestellt und verkauft - pro Person 1 Flasche! 

Die empfohlene Trinktemperatur für einen Single Malt ist ca. 16° - 18° Celsius. Auf die Zugabe von Eiswürfeln sollte verzichtet werden, da diese den Geschmack des Whiskys unvorhersehbar verfälschen können.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Datensicherheit, Back-up ... - Aufbau einer NAS-Server Umgebung

Ende Juni 2013 habe ich mir Überlegungen zum Thema Datensicherheit gemacht. Der Anstoß kam nicht durch den Spionage Skandal der “National Security Agency” (NSA) aus den USA, sondern durch meinen Freund Khun Hans, Profi-Fotograf aus Bangkok, der bei mir bezüglich einer Lösung für Back-up und Datensicherung angefragt hatte. In erster Linie geht es ihm um seinen Fotobestand, in der Größenordnung von etwa 600 GB. Er war auf “Drobo Mini” gestoßen. Für mich ist zusätzlich noch der Aspekt “private Cloud” - schnell im Urlaub ein vergessenes e-Book auf den Reader laden - sowie Mediaserver - Audio & Video Streaming - von Interesse. Speziell beim letzten Punkt stößt man schnell auf so genannte NAS (Network Attached Storage) -Server

Die “Dropo Mini” ist einer der ersten externen Speicher für die Aufnahmen von bis zu 4  2,5 Zoll SATA I/II/III HDD Wechselplatten oder SSD´s. Es ist das einzige Gerät, das aktuell Thunderbolt und USB 3.0 unterstützt. Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Thunderbolt wird nur von dem MAC OS X unterstützt und USB 3.0 von Drobo soll relativ instabil bezüglich Transferraten sein. Laut Amazon Rezension gibt es nur eine  begrenzte Anzahl von SSD-Platten, die unterstützt werden (keine von Sandisk). Dafür ist es mit 650$ oder 570€ relativ teuer (Update 2.7.2013: 312€ ist der aktuelle Preis “Schnäppchen-Preis”, laut Hans in Bangkok). 

Die Drobo Mini Box lohnt sich in erster Linie für den portablen Einsatz unterwegs und insbesondere in Verbindung mit dem MacBook Air von Apple (s. am Ende). Für den stationären Einsatz mit Windows, Linux, Android, Chrome ... gibt es Lösungen, mit höherer Kapazität, guter Geschwindigkeit zu einem wesentlich günstigeren Preis.
  

HDD oder SSD, Daten Transferraten, Schnittstellen: SATA, USB, Firewire, Thunderbolt ...
   
Einer der wesentlichen Punkte bei großen Datenvolumen ist die Geschwindigkeit für das Schreiben und Lesen der Daten. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Die Platte selbst, ob HDD oder SSD, der Platten Controller, Performance des RAID controllers, externe Schnittstellen etc. Am Ende ist es eine Frage des Preises und des Einsatzes, für welche Technologie man sich entscheidet - wie immer. Sicher ist, dass es in 2-3 Jahren leistungsfähigere Lösungen für das gleiche oder sogar weniger Geld gibt.

Der Schwachpunkt in der Kette ist die Speicherplatte. Volumen in Verbindung mit Geschwindigkeit kann noch viel Geld kosten. Das Thema “echte Transferrate” in sich, ist sehr komplex und kann in diesem Rahmen nicht behandelt werden.

Neueste Technologie, speziell in Ultrabooks verbaut, sind Solid State Drives (SSD´s): 500 GB, 2,5 Zoll, 300 - 450 EUR Leistung: Bis zu: 550 MB/s Lesen und 450 MB/s Schreiben. Richtig teuer z.B.: 1.000 GB 2,5 Zoll ca. 1.200 - 2.000€ - Leistung: Lesen 460 MB/s, Schreiben 330 MB/s.

Hard Disk Drive (HDD) oder einfach auch “Festplatte”: 2.000 GB, 3,5 Zoll, 90 - 150 EUR. Leistung: 150 MB/s Lesen/Schreiben. Für den gleichen Preis und ähnlicher Leistung bekommt man 500 - 800 GB im 2,5 Zoll Format. Alle mit SATA 3.x und 6 Gbit/s.

SATA wurde als Verbindungstechnik von Intel hauptsächlich für den Datenaustausch zwischen Prozessor und Platte entwickelt. Der aktuelle Standard ist SATA 3.x oder SATA 6 Gbit/s (auch als SATA III oder SATA-600 bezeichnet), das entspricht theoretisch 600 MBytes/s. Mit etwas über 500 MBytes/s netto, reicht das noch für die aktuellen SSD´s. In der nächsten Stufe sollen mit SATA Express (SATAe) bis zu 16 Gbit/s realisiert werden. Das bedeutet etwa 1.300 MByte/s, ist gleich 1,3 GByte/s. Das heißt ein full HD Film kann in etwas über 20 Sekunden übertragen werden.

Neben SATA, ist die heute breit etablierte Schnittstelle, der Universal Serial Bus (USB) in der Version 2.0. Mit ihr können Bruttodatenraten bis 480 Mbit/s realisiert werden. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass diese Schnittstelle auch die Stromversorgung für z.B. die 2,5 Zoll Wechselplatte liefert. Aber mit einer nutzbaren Transferrate von etwa 40 MByte/s ist USB 2,0 die Bremse für nahezu alle Speichermedien. Wirklich konkurrenzfähig ist erst USB 3.0 mit bis zu 5 Gbit/s Transferrate. Mit den theoretischen 500 MByte/s (über 400 MBytes netto) kommt es schon in den Bereich von SATA 3.x  sowie an die Geschwindigkeit aktueller SSD´s heran.

FireWire, zunächst eine Spezial-Entwicklung von Apple, spielt in dem HDD/SSD Bereich heute keine Rolle mehr, zu mal Intel gemeinsam mit Apple “Thunderbolt” entwickelt hat und voran treibt. Thunderbolt könnte irgendwann Nachfolger von SATA und USB werden.

Mit Thunderbolt wird ein Technologie Sprung bezüglichTransferraten von bis zu 100 Gbit/s auf Basis optischer Medien erreicht - das 6-fache von SATAe und 20-fache von USB 3.0. Dafür gibt es allerdings noch länger keine Peripherie. Aus Kostengründen beschränkt man sich bei Thunderbolt zur Zeit noch auf eine Übertragung per Kupferdraht - auch davon kostet das Stück etwa 50€ - und erreicht mit 10 Gbit/s in etwa die doppelte Leistung von USB 3.0. Das ergibt etwas über 800 MBytes/s Netto Datentransfer. Das entspricht 100 Fotos pro Sekunde von 8 MB Speichergröße.

Was spricht jetzt noch gegen Thunderbolt? Es gibt (noch) keine bezahlbaren Volumen SSD´s (im Terrabyte Bereich), die diese Leistung nutzen können und nur Apple mit dem aktuellen Mac OS X unterstützt die Schnittstelle. In 2-3 Jahren wird das anders aussehen, allerdings gibt es dann auch SATAe und vielleicht USB 4.0. Es bleibt spannend. ...    

Direkt aus der Presse: Das Neue MacBook Air 2013

Halt! Heute am 4. Juli 2013 bin ich  auf die Werte des MacBook Air 2013 von Apple gestoßen: Absolutes Highspeed Gerät mit schnellen SSD´s, PCIe-2,0 (statt SATA) und Thunderbolt Schnittstelle: Datentransfer mit über 500 MB/s beim Lesen und Schreiben!  Der Preis mit knapp 2.000€ für die etwas erweiterte Version - Core i7, 8 GB SDRAM, 512 GB SSD … - hat es noch in sich, aber die Zukunft ist schon schon da, bei Apple!     

Mittwoch, 31. August 2011

Google Geo: Globus, Orte, Geschäfte - Bilder

Tags: GPS, Geo-Location, georeferenzierte Fotos, Geo-Imaging, ortsbezogene Dienste, lokale Dienste, Location based services, Micro Marketing ... Google Dienste: Earth, Maps, Panaromio, Picasa, Places, Google+



Ich bin immer noch und immer wieder neu fasziniert von Google Earth/Maps und der Möglichkeit, eigene Informationen damit zu verknüpfen. Dazu gehören Fotos, die Erstellung von eigenen Karten sowie die Markierung und Bewertung von Lokationen/Unternehmen. Was hier entsteht ist ein riesiger "digitaler Globus" mit Marketing Möglichkeiten für Kleinstunternehmen (KMU´s). Für die Einbringung von eigenen Informationen ist ein Google Account (e-mail Adresse) erforderlich.

Im Mai 2007, Google hatte gerade den spanischen start-up Panoramio übernommen, habe ich begonnen, eigene Fotos in Google Earth zu verlinken. In den gut vier Jahren habe ich ca. 250 Fotos in Google Earth eingebracht, auf sie wurde in dieser Zeit über 300.000 mal zugegriffen (aktuell sind es monatlich etwa 10.000 Zugriffe). In Picasa, ebenfalls von Google übernommen, kann man die Fotos seiner Alben auch auf der "Erde" dem Aufnahmeort zuordnen. Erste Kameras, die über GPS verfügen, und die Georeferenzierung automatisch machen gibt es schon länger. Bewegt man sich in Google Earth/Maps, kann man sich u.a. alle dort verlinkten Fotos über das Auswahl Menü rechts oben anzeigen lassen. Das kann bei der Orientierung sehr hilfreich sein, manchmal auch verwirrend wegen zahlreicher Falsch-Platzierungen.  

Google Earth/Maps ist für mich als Karten-/Navigationssystem einzigartig. Es erlaubt die Orientierung auch da, wo es kein vernünftiges und aktuelles Kartenmaterial gibt, wie z.B. in Südostasien, Afrika ..., aber auch in Südeuropa. Selbst abseits von den in Landkarten verzeichneten Straßen findet man seinen Weg. Ich habe z.B. die schönsten Strände und Buchten Chalkidikis, die teilweise nur zu Fuß oder mit einem Boot erreichbar sind, quasi aus der Luft entdeckt. Das gilt auch für unser bevorzugtes Hotel in Sarti, das "Sarti Plaza" - Pool und Hotel habe ich in Google Earth gefunden. Der Knüller war dann, als man in Google Maps seine eigenen Karten erstellen konnte. Damit habe ich schon zahlreiche Reisen und Wanderungen vorbereitet und auch nachher dokumentiert. Mit etwas Übung findet man jede Berghütte, das kleinste Resort auf einer Robinson Insel oder sogar einen "Ziegenpfad" auf Sithonia.

Ein weiteres interessantes Tool in diesen Kontext ist Google Places (Lokationen). Google selber oder der Inhaber können Geschäfte, Hotels, Restaurants, Service Einrichtungen, Verwaltungen, Freiberufler, Gar-Küchen ... in die Google Karten aufnehmen. Sie werden als kleiner Punkt mit dem Namen in der jeweiligen Karte angezeigt. Der Klick darauf zeigt dann ein Pop-up, und wenn vorhanden, ein kleines Bild, Adresse, Telefonnummer, Link zur Homepage sowie die Anzahl der Erfahrungsberichte von Kunden. Die Aufnahme in Places ist für den Inhaber kostenlos. Die lokale Google Suche bevorzugt natürlich die Google Places. Man kann sich selber bestimmte Places, über den Stern in der rechten Ecke, markieren, Bewertungen dazu abgeben und Fotos hinzufügen. Die Funktionen sind schon komplett auf das mobile Surfen vom Handy ausgerichtet: Zeige mir in der Nähe, das nächste Pizza-Restaurant ... 

Seine "eigenen" Karten und Places kann man sich direkt aus Google Maps anzeigen lassen und auswählen. 

Google+ ist die neue Integrationsplattform für die Google Dienste: Mail, Kontakte, Gruppen (Circles), Chat, Foto, Video, Reader (Buzz), Empfehlungen (+1) und natürlich das Handy. Was mir noch fehlt ist die Integration meiner "Orte", d.h. meine eigenen Karten sowie die von mir markierten Places. Das ist sicher nur noch eine Frage der Zeit.  

Zur Überbrückung habe ich meinem Google Profil unter "Über mich" (About) einen Link zu meinem "Maps & Places" Profil, rechts unten in der Link-Liste, hinzugefügt:


Er darf gerne ausprobiert werden. Beim Schloss-Bräustüberl Odelzhausen und der Hochriesbahn z.B. sind die ersten Fotos und der Erfahrungsbericht von mir eingebracht worden. Bei den Karten sind neben den Wanderkarten insbesondere die beliebten Biergarten und Thailand Karte zu erwähnen. Der Zoom in der Satelliten-Ansicht zeigt die Stärke und auch die "Places"!   

Eine unauffällige Integration mit Google+ gibt es schon! In meinen öffentlichen Fotoalben ist ein Album mit dem Namen "Geo Photos" angelegt worden, dort speichert Google automatisch die Fotos zu meinen "Places". Eine Integration der Panoramio Fotos in Picasa/Google+ wäre wünschenswert. Da die Google Suche "In der Nähe von ..." auf "Places" ausgerichtet ist, gibt es damit ein super Marketing-Instrument für kleine Unternehmen (KMU´s), nur die meisten wissen nichts davon! Da gibt es viel Potential für Berater.      

Dienstag, 17. Mai 2011

Microsoft übernimmt Nokia!

Gerüchte zu einer möglichen Übernahme von Nokia´s Handysparte durch Microsoft geistern durch das Web. Ob das der Fall sein wird bleibt abzuwarten, aber möglich ist es. Nokia hat durch Fehler in den letzten 10 Jahren 90% seines Börsenwertes oder 270 Milliarden EURO verloren. Aber nicht nur Nokia ist auf der Strasse der Verlierer. Vor knapp 2 Jahren hatte ich die Überschrift: "The Winners are: Apple, Google and the Losers are: Microsoft, Nokia, RIM ..." in einem Blog und genau das haben wir jetzt erlebt.


Die Liste der Looser läßt sich noch erweitern auf z.B. HP, Intel. Das Geschäft mit dem PC/Notebook bricht gerade ein und es gibt kein einziges Tablet oder Smartphone mit Intel Prozessoren: The mobile winner is ARM. Google mit seinem Chromebook setzt (vielleicht aus diesem Grund?) wieder auf Intel "Inside" mit Atom. 


Meine Prognose vom August 2009 hat sich bewahrheitet. Ich habe damals an dieser Stelle geschrieben: Neben dem Netbook werden weitere Gerätetypen noch in diesem Jahr und insbesondere 2010 kommen. Die Gerüchteküche um das Tablet von Apple kocht schon fast über, aber auch andere Hersteller arbeiten fieberhaft an der neuen Gerätegeneration. Genauso wie die Hersteller von Prozessoren, Displays, Speicher, Akkus etc, die sie erst ermöglich hat.

Beste Chancen Microsoft weitere Marktanteile abzujagen, haben Systeme, die schon für Mobilität und das Internet entwickelt wurden (siehe Smartphones). Dazu gehört natürlich Apple sowie die Systeme, die auf einen Mobile Linux Kernel aufbauen. Google mit „Chrome OS“ hat durchaus Chancen, muss sich aber beeilen, wenn es dabei sein will.

In einem nächsten Schritt werden die Winner in diesem Bereich, auch in dem Markt für die klassischen, stationären Rechner Einzug halten - das fürchten die Monopolisten. Apple ist der einzige Anbieter, der durchgängig gut aufgestellt ist, was sich in der Kursentwicklung der letzten Jahre niedergeschlagen hat. Der Challenger für Microsoft/Intel/Apple ist Google mit seinem Open Source und dem Internet Centric Computing (ICC) Ansatz. 
Über den Trend zu Mobilität wackeln die Monopole von Intel und Microsoft heftig. Uns als Anwender kann es nur freuen. Wir bekommen mehr Innovation, bessere Qualität, höheren Bedienkomfort und das auch noch zu niedrigeren Kosten.


Wenn Microsoft jetzt Nokia übernehmen sollte, können sie RIM, Yahoo, Skype (die haben sie ja schon) und LinkedIn noch dazu übernehmen - und sie werden trotzdem nicht erfolgreich sein. Es geht nicht um den Einkauf von Marktanteil, sondern um einen Paradigmenwandel! Wie schnell man Marktanteile verlieren kann, hat der Absturz von Nokia deutlich gezeigt.       

Sonntag, 27. März 2011

BRD = Bananen Republik Deutschland !?

Die Welt gerät aus den Fugen - womit begann das? Mit unserem Überflieger "Gutti" dem Lügenbaron? Er ergaunert sich seinen Doktortitel durch Betrug - eine Sekretärin, die ein Brötchen vom Buffet nimmt wird entlassen - das ist unser  Rechtsstaat. Den Höhepunkt setzte dann  unsere Angie Dr. Merkel: Sie habe Gutti nicht als Doktor eingestellt! Wenn sie das ernst meint, hätte sie ihren Doktortitel gleichzeitig zurück geben sollen. Das gemeinsame Grinsen mit von der Leyen zur SMS vom Rücktritt des "Lügenbarons" zeigt die Verlogenheit der Regierenden. Er war der letzte, der unserer Königin der Uckermark noch hätte gefährlich werden können.

In Nordafrika hat die Aufklärung begonnen. Die Bevölkerung jagt die Despoten, die teilweise seit über 40 Jahren an der Macht sind und ihre Länder aussaugen, aus dem Amt und dem Land. Gestützt wurden diese Regime von fast allen Regierungen der Welt. Wir lieferten z.B. die Hekler & Koch  "zum Einsatz in der Landesverteidigung" von Ägypten, Libyen .... Sarkozy, Berlusconi etc. ehemalige Freunde von Gaddafi - wer ist da der Wahnsinnige - lassen ihre Luftwaffe los, und unser Westerwelle verhält sich gemeinsam mit Russland und China neutral ... "Wer weiß was da rauskommt, könnten wir vielleicht wieder gute Geschäfte machen? " Dafür hauen wir uns in Afghanistan rein und verteidigen unsere Freiheit am Hindukusch ...  auch wenn ab und an mal ein paar Zivilisten und kürzlich eine Gruppe von Kindern dran glauben müssen.

Gleichzeitig will unsere Angie dem noch existierendem Europa erklären wie ein ökonomisches Erfolgsmodell aussieht: Sparen, sparen, sparen ... bei den Armen: Ausbau der Niedriglöhne, Zeitarbeit, Hartz-VI Empfänger - ergibt die programmierte Altersarmut und Zusammenbruch des Sozialsystems. Das alles bei gleichzeitiger Reduktion der Investitionen in Logistik, Infrastruktur und Bildung. Und damit dieses gesamte Gebilde nicht in Stücke bricht, garantieren wir mit Milliarden von EURO - für die Spekulation der Banken mit hoch verzinsten Schrottanleihen. Das wird allerdings nicht funktionieren. Gibt es nicht schon die ersten Volkserhebungen gegen den Wahnsinn - in Griechenland, Irland, Portugal ... Spanien ist in Kürze dabei? Kommt Nordafrika nach Europa?

Um das noch zu toppen kommen die unberechenbaren Naturkatastrophen dazu. Erdbeben und Tsunami in Japan sind schrecklich. Wir haben Thailand wenige Wochen nach dem Tsunami 2005 besucht und das Leiden der Bevölkerung direkt erlebt - mein Mitgefühl gilt den Betroffenen in Japan. Was allerdings mit dem AKW in Fukushima abgeht, macht aus der Katastrophe ein Desaster, oder sagt man GAU, Super-GAU? Das gilt allerdings auch für unsere Politiker aller Fraktionen und Färbungen. Einer der Höhepunkte sicher die ehrliche Einschätzung des Herrn Brüderle: Getrieben durch Wahlkampftaktik denken Politiker nicht mehr rational! Da wir immer irgendwelche Wahlen haben erklärt das einiges: Wir leben in der "Bananen Republik Deutschland" und haben auch schon den richtigen Namen: BRD.

P.S.: Meinen Stromanbieter E.ON habe ich am Wochenende gekündigt - Schadenersatzforderungen ohne für die Endsorgung aufzukommen! Ich glaube aber nicht, dass das was nützt ...  Hat nicht das Internet auch eine Rolle gespielt bei den Aufdeckungen und Revolten? Wird das Web demnächst überall abgeschaltet?

25% Grün in Baden-Württemberg vor der SPD mit 23,5 %. Minus 6% für CDU, die FDP kämpft  um 5% -  Einzug - hoffentlich nicht. In Rheinland-Pfalz ist die FDP rausgeflogen ... Gut so! Das spezielle Wahlsystem in BW kann Mehrheitsverhältnisse noch beeinflussen ... BRD.          

      

Dienstag, 15. Februar 2011

Nokia hat den Tod gewählt ...!

Nokia hatte 4 Optionen mit iOS, webOS, Android, WP7 oder Kombinationen davon. Es hat sich für die schlechteste Variante entschieden. Die Presse kommentiert: "Pakt der Angst", "Neue Strategie unwirksam", "Nokia wird scheitern" ... Die Börse hat Nokia schon abgestraft - 20% Wertverlust, Kursziel 5,- EUR ... noch weiter in den Keller!

Wer kauft jetzt noch ein Smartphone von Nokia? Neue Produkte auf WP7 erst 2012!? Bei der Dynamik des Marktes und der Mitbewerber bedeutet das ein Absturz ins bodenlose. Nokia und Microsoft passen an und für sich gut zusammen. Beide Marktführer, haben die Trends der Zeit verschlafen, wenig Innovationskraft und langsam, schwerfällig wie ein Supertanker - dagegen sind Apple und Google Rennboote.

Microsoft erinnert mich an die IBM der 80ziger, die den Siegeszug des PC´s im Consumer Bereich verpennt hat. Damals war der Gewinner Microsoft und IBM spielt im PC Bereich keine Rolle mehr ... Die Geschichte wiederholt sich, aber was macht Nokia, wenn sie keine Handys mehr verkaufen? Zurück zu den Gummistiefeln? Für Microsoft ist es ein letzter Rettungsversuch für seine Mobile Phone Strategie, der scheitern muss. Ein Unternehmen, das mehrere Monate braucht, um eine "Copy & Paste" Funktion zu realisieren, ist in diesem Markt nicht überlebensfähig.

In 2011 werden nicht zuletzt wegen China (ZTE und Huawei), Android Smartphones den Einzug im mittleren Segment halten und es ist schon absehbar, dass 2012/13 nahezu alle Phones "Smart" sein werden.

Meine Prognose für Q4/2011 - Smartphone Markt (Q4/2010):

60% Android (32,9%)
20% Apple (16,0%)
8% Nokia (30,6%)
2% Microsoft (3,1%)
10% Rest (RIM, WebOS, ...)
  

Mittwoch, 9. Februar 2011

Nokia brennt ... Leben oder Tod?

2007 mit dem iPhone begann die Krankheit von Nokia - ein Schnupfen. 2009 kam Google und Nokia hatte schon eine Lungenentzündung - beschrieben in meinen Blogs vom August und September 2009! Seitdem keine Besserung - im Gegenteil - ein Absturz bis fast ins Koma: Verlust der Marktführerschaft bei Smartphones an RIM, Google und Apple - Newcomer! Druck in allen Marktsegmenten und keine Lösung. Symbian (Ex-Psion) total veraltet, MeeGo eine Farce - für Netbook, Tablet, Handy ... oder was sonst noch?

Die nächsten Entscheidungen bestimmen über Leben oder Tod von Nokia. Es gibt vier Möglichkeiten:

1. Nokia findet ein Arrangement mit Apple und setzt auf iOS. Das hätte ich vor einem Jahr noch für unmöglich gehalten. Aber ..., wenn Apple gegen Google antreten will, können sie es allein nicht schaffen 1 Modell gegen ca. +150 Androiden keine Chance, aber mit Nokia ...

2. Nokia verbündet sich mit HP und setzt auf webOS. Eine sehr interessante Variante,  aber nicht überlebensfähig. Zwei Firmen , die von Software keine Ahnung haben, sind zum Tode verurteilt.

3. Die von Analysten gewünschte, am meisten gehandelte Variante, ist die Verbindung Nokia mit Microsoft. Allerdings gilt auch hier: Zwei Enten machen keinen Adler. Microsoft hat selber Probleme und weiß nicht so richtig ob die Zielgruppe Business oder Consumer ist. So konfus ist auch das Angebot und gering der bisherige Erfolg.

4. Der einfachste Weg mit kleinstem Risiko für Nokia wäre "Open Source" und das heißt Android. Mit der Marktposition und Erfahrung in Logistik und Distribution kann Nokia es mit LG und HTC sicher aufnehmen. Samsung ist eine Herausforderung, aber zu packen.

Aus meiner Sicht sind die Varianten 2. und 3. die falsche Medizin ... der finnische Patient stirbt. Nummer 1. wäre der wirkliche Knaller! Die Karte Android wäre eine Option für eine schrittweise Gesundung. Eine Mischung der Optionen wäre eher hinderlich für die Gesundung und würde das Sterben nur unnötig verlängern. Gefordert ist ein klarer Fokus und die Bündelung, der noch verbliebenen Kräfte.               

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Der Krieg Teil 2: Google - das Imperium schlägt zurück!

Google schlägt zurück bei den Suchmaschinen: Jetzt wird visuell und in Echtzeit gesucht und gefunden und das Ganze gibt es auch auf den mobilen Geräten. Google verteidigt  seine Position, aber Microsoft mit Bing und seinen massiven Investitionen wird weitere Marktanteile gewinnen. Neue Schauplätze sind die Bücher, e-Books, News sowie die Print-Medien mit ihrer digitalen Strategie, aber hier ist Google gut positioniert.

Bei den Browsern dominiert Microsoft noch klar, aber Google Chrome hat mit der Überholung von Safari, und 4,4 %  Anteil, zumindest einen Achtungserfolg errungen. Firefox nimmt dagegen dem IE stetig Marktanteile ab und hat ihn zumindest in Deutschland schon eingeholt. Die Regulierung der EU arbeitet zusätzlich für die Microsoft Konkurrenten. Wesentlich wichtiger als der Browser selbst werden die Browser-Applikationen, das sind die Internetanwendungen, die im Browser ausgeführt werden. Hier ist Google klar in der Pool-Position mit Anwendungen wie G-Mail, Picasa, Maps, Earth ...

Der entscheidende Kriegsschauplatz sind die mobilen Geräte. Apple hat gezeigt was möglich ist und Google hat fast aufgeschlossen. Android ist ein echter Renner. Es gibt jetzt schon ca. 20 - 30 Geräte mit dem Google Betriebssystem und es wird im nächsten Jahr wahrscheinlich 50 weitere geben. Alleine die Hype um das Google Phone zeigt das Potential. Google Android wird Windows Mobile schnell und Apple iPhone OS in den nächsten zwei Jahren an Stückzahlen überholen. Apple fühlt sich ja ganz wohl in seiner Nische mit den hohen Margins. Android wird der Standard im Mittelsegment in 20010/11 und damit im Massenmarkt - alle Handys werden Smartphones, wenn die Betreiber mit dem Netzausbau mitkommen. Die Telefone sind nur ein Start. Eine Vielfalt mobiler Geräte, die "always connected" sind, wird das Jahr 2010 prägen. Der Knaller wird das "Chrome OS" von Google, wenn es den Web-Computer,  Netbook, ...  umsonst - oder vielleicht für 30 -50 € gibt. Er wird sich komplett über Werbung finanzieren und geringere Anforderungen an die Hardware stellen - es braucht nur einen Browser, das ist schlecht für Intel, aber gut für ARM.

Vollkommen neues Terrain sind die Real-Time Zwitscherer a la Twitter und Co. Immer mehr User bewegen sich in diesem Umfeld. Allerdings ist dieses Geschäftsfeld noch in der frühen Phase, in der sich die Streu vom Weizen trennt. Sinkende Sterne wie "MySpace" auf der Einen und Shooting Starts wie Facebook und Twitter auf der Anderen Seite.  Die Real-Time Ergebnisse in die Suche einzubinden ist die kleinere Geschichte - ich meine jetzt nicht die technologischen Anforderungen. Mittelfristig könnte Goggle den Marktführer aufkaufen und wie YouTube erfolgreich integrieren.

Dem web-centric computing gehört die Zukunft! Ich bin schon dabei meine "eigene" oder "private cloud"  zu konzipieren. Microsoft spielt dabei keine Rolle mehr, aber Google, Linux und Open Source sehr wohl! Es wird auf jeden Fall spannend.    

        
   

Dienstag, 8. Dezember 2009

Der Krieg Teil 1: Google - zwischen den Fronten!

Die Suchmaschine ist immer noch das Herzstück von Google, aber wie lange noch? Der Feind ist überall! Google hat das erkannt und kämpft – vielleicht ums Überleben.! Es gibt drei wesentliche Kriegschauplätze für Google:

Erstens, Microsoft mit seiner Dominanz bei Betriebssystem, klassischen Office-Anwendungen und Internet-Explorer. Auch wenn Firefox mit IE regional vielleicht gleichgezogen hat liegt der IE weltweit immer noch in Führung. Google Chrome hinkt weit abgeschlagen hinterher. Mit seiner Suchmaschine „Bing“ greift Mircrosoft Google jetzt auf eigenem Terrain an. Es sieht sogar so aus, als ob Bing langsam aber stetig Marktanteile gewinnt.

Zweitens, mobile Computing mit Smartphones und Netbooks. An erster Stelle ist hier Apple zu nennen mit dem iPhone. Apple hat die mobile Datenkommunikation zum Leben erweckt – über 50% der Internet Zugriffe von Smartphones im Oktober in den USA kamen über das iPhone. Ich bin sicher, dass Apple auch das Maß der Dinge für mobile Geräte sein wird, wenn sie 2010 das Tablet/iPad vorstellen werden. Wesentliche Teile der erfolgreichen Apple Strategie sind iTunes als Medienplattform sowie der Apfel-Laden für Applications.

Drittens, die Real-time Communities a la Twitter, Facebook und Co. Die Ausbreitung und Nutzerzahlen steigen explosionsartig. In Echtzeit wird “gezwitschert”, kommuniziert und gesucht Die klassischen Medien reden noch über den Verkauf von Nachrichten im Web und haben noch nicht kapiert was da wirklich abgeht. Während des Volksbegehrens zum Nichtraucherschutz in Bayern, haben sie noch mit „uralten“ Daten vom Vortag über das Scheitern orakelt, als stündlich die aktuellen Daten in der Facebook Gruppe (über 13.000 Supporter!) erschienen. Erste Analystenstimmen sprechen davon, dass Facebook ein Kandidat als Google Nachfolger sein könnte ...

Je weniger die Anwender sich in der Google-Welt – Suchmaschine, Browser, App´s – aufhalten, desto niedriger werden die Werbeeinnahmen um die sich viele Wettbewerber bemühen. Googles Kapital ist das Wissen, was die Welt sucht. Die neue Generation weiß was die Welt denkt, berichtet und kommuniziert.

Kann Google gleichzeitig an allen Fronten kämpfen und auch noch gewinnen?

Sonntag, 18. Oktober 2009

Schweinegrippe - der absolute Gipfel der Unverschämtheit!

Die Unverfrorenheit und Frechheit der Politiker und der Lobbyisten der Pharmaindustrie ist unglaublich!

Nachdem bereits letzte Woche durchgesickert war, dass Soldaten einen besser verträglichen Impfstoff ohne Wirkverstärker bekommen, wurde gestern aus dem Innenministerium (Spiegel Online) bekannt, dass dieses auch für unsere Frau Merkel, die Ministerien sowie die nachgeordneten Behörden und sogar die Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) so gilt. Das schlägt dem Fass den Boden aus!

Erst hat die von der Pharmaindustrie unterwanderte WHO, aus einer harmlosen Grippe, durch Änderung der Definitionen, eine gefährliche Pandemie gemacht. Die Speerspitzen dieser Konzerne, das PEI und Robert-Koch-Institut (RKI), haben gebetsmühlenartig Angst, Schrecken und Horrormeldungen verbreitet. Die Mehrheit der Medien hat diesen Unsinn unreflektiert verbreitet - rühmliche Ausnahmen sind Spiegel und Stern,  die auch kritisch berichtet haben.  Inzwischen haben die Ansteckungen drastisch abgenommen bzw. stagnieren auf niedrigem Niveau - in gesamt Österreich z.B. gibt es aktuell laut ORF.at etwa ein Infektion am Tag! Siehe auch meine älteren Blogs zum Thema.

Als von kritischen Stimmen die Zusammensetzung des für Deutschland (50 Mio. Impfdosen!)  bestellten Impfstoffes bemängelt wurde, haben  die Institute, Medien und die Politik abgewiegelt. Die USA haben auf die schlechter verträglichen und nicht wirklich im Feldtest erprobten Stoffe mit Wirkverstärker von Anfang an verzichtet. In letzter Minute hat jetzt die Politik umgeschaltet, aber nur für unsere Soldaten und sich selbst inklusive dem verlogenen PEI. Der Rest der Bevölkerung soll den Mist bekommen, der wohl nicht mehr storniert werden kann. Wer hier bei uns zur Schweinegrippe-Impfung geht ist selber schuld und kann mir, bei unangenehmen Folgen und Nachwirkungen, auch nicht leid tun.

Leider ist dieser Schweinegrippe Skandal neben dem Finanzdebakel ein weiteres Beispiel, wie eine Industrie uns regiert und die angeblich Regierenden vor Unfähigkeit, Eigennutz und Selbstüberheblichkeit  nur so strotzen. Warum lassen wir uns das eigentlich alles gefallen?

Mittwoch, 2. September 2009

Nokia kämpft ums Überleben im High-End Markt

Weltweit hat Nokia nur noch 44 Prozent aller Handycomputer ausgeliefert, wie die Marktanalysten von Canalys errechnet haben. Apple hat seinen Marktanteil innerhalb eines Jahres auf 14 Prozent versechsfacht.

Während die Finnen nach Berechnungen von Bernstein Research im ersten Halbjahr 2009 nur noch 24 Prozent des Branchengewinns erwirtschaftet hat, kommt Apple bereits auf 25,5 Prozent Gewinnanteil - nur zwei Jahre nach dem Markteintritt. Apple generiert also mit knapp acht Millionen verkauften iPhones mehr Gewinn als Nokia mit etwa 200 Millionen abgesetzten Handys.

Nokia zieht in den Kampf, aber mit stumpfen Waffen: OVI Portal – wird von der Entwickler Community und den Kunden nicht wirklich angenommen , Allianz Microsoft & Intel – haben den Trend wie Nokia bisher ebenfalls verschlafen, Maemo – ein erster radikaler Schritt, erfordert aber einen Kraftakt und Software/Internet know-how.

Nokia ist weder eine Software noch eine Internet Company, aber beides ist für den zukünftigen Erfolg, nicht nur im High-End Markt erforderlich . Ich kann gerne Beispiele aus eigener Erfahrungen liefern, was für eine Katastrophe die „Nokia PC Suite“ noch Monate nach der Markteinführung war. „Die Slowly“ ...Symbian – and Nokia too?

PS.: Was mir zu Nokia und Allianzen noch einfällt: Kommt MS-Office auf Linux und wechselt Intel von Moblin zu Maemo?

P.S.: Nokia & 3 : Symbian/Maemo/Windows7 - noch Windows Mobile dazu, dann ist der Laden voll. Ob das die Lösung ist?

P.S.: Alternative 1: Nokia einigt sich mit Apple und bringt iPhone OS für alle Nokia Mobiles - das ist teuer. Alternative 2: Nokia nimmt Android als OS - kostet nichts!

Mittwoch, 26. August 2009

Innovation durch Mobilität und Bandbreite

Smartphones: Nokia verliert mit Symbian weiter Marktanteile und bringt sein Linux basiertes „Maemo“ als Alternative ins Gespräch. Eine Allianz mit Microsoft soll „MS Mobile Office“ auf Symbian? Smartphones bringen. Zusätzlich soll die Kooperation mit Intel verstärkt werden. Intel hat selber gerade sein Linux für Mobiles „Moblin“ in die Open Source Community geworfen und möchte gegen ARM angreifen.

Die Shooting Stars Apple und RIM mit ihren proprietären Systemen bekommen Konkurrenz von zwei Seiten. Einige PC-Hersteller, wie Acer, Asus und Dell steigen in den Wachstumsmarkt „Smartphone“ ein und Google gewinnt mit Android an Boden. Bis Jahresende soll es ca. 18 Android Modelle, neben HTC u.a. von Dell, Motorola, Huawei, Lenovo, Philips, Samsung und Sony Ericsson geben.

Microsoft hat dieses Jahr Windows Mobile 6.5 herausgegeben, ist aber weiterhin unter Druck. Jetzt soll es die Version 7 nächstes Jahr richten, die „Windows Phone“ heißen soll. Palm versucht mit letzter Kraft, und seinem Palm Pre auf webOS (auf Linux Kernel), verlorenen Boden gut zumachen.

Meine Prognose: Tonangebend für die nähere Zukunft sind die Systeme, die schon von Anfang an für breitbandiges Internet und die entsprechenden Applikationen designed wurden. Das ist zum einen Apple mit seinem iPhone OS sowie die Linux basierte Generation, mit Google und Android an erster Stelle.

ARM dominiert weiterhin die Prozessorseite. Ob es Intel zusammen mit Nokia Maemo/Moblin schafft dort einzusteigen sehe ich eher skeptisch. Entscheidend wird auch sein, wer den Sprung vom Smartphone in die nächste Generation der „Mobile Devices“ (MOD´s) schafft. Apple ist sicher wieder dabei.

Mobile Devices (MOD´s): Eine neue Generation von Geräten, die mit den Netbooks begonnen hat, ist ein weiterer Wachstums- und Innovationstreiber. Asus mit seinem EeePC hat das Rennen eröffnet, Acer, Dell, HP, MSI, Lenovo, Toshiba etc. sind gefolgt. 2008 ist der Markt für diese Geräte geradezu explodiert – auf Kosten der klassischen PC´s und Notebooks.

Jetzt steigt auch noch Nokia, der weltgrößte Handy-Hersteller, mit "Booklet 3G" in den umkämpften Markt der Netbooks ein. Zunächst auf Intel Atom und Windows 7 Basis, es gibt aber schon Gerüchte, dass nächstes Jahr eine ARM Version folgen soll.

MOD´s sind kleinere mobile Geräte, aber durchaus geeignet für einfache Büroarbeiten, für Fotos, zum Abspielen von Musik und Videos, Fernsehen, Spielen, Navigation, als e-Book Reader sowie insbesondere speziell fürs Internet, aber auch zum Telefonieren. Im Prinzip alles was ein Smartphone auch kann, aber mit einem größeren Bildschirm und teilweise richtige Tastatur bzw. entsprechendem Touchscreen.

Intel mit seinem Atom Prozessor dominiert noch den Markt, aber es gibt Alternativen von VIA und ARM. Microsoft konnte mit Vista nicht landen und hat XP noch einmal ausgegraben. Windows 7 soll es wieder richten. Trotzdem dominieren Microsoft und Intel den Markt deutlich, aber es gibt, insbesondere wieder auf Linux Basis, interessante Alternativen und Mitspieler.

Meine Prognose: Neben dem Netbook werden weitere Gerätetypen noch in diesem Jahr und insbesondere 2010 kommen. Die Gerüchteküche um das Tablet von Apple kocht schon fast über, aber auch andere Hersteller arbeiten fieberhaft an der neuen Gerätegeneration. Genauso wie die Hersteller von Prozessoren, Displays, Speicher, Akkus etc, die sie erst ermöglich hat.

Beste Chancen Microsoft weitere Marktanteile abzujagen, haben Systeme, die schon für Mobilität und das Internet entwickelt wurden (siehe Smartphones). Dazu gehört natürlich Apple sowie die Systeme, die auf einen Mobile Linux Kernel aufbauen. Google mit „Chrome OS“ hat durchaus Chancen, muss sich aber beeilen, wenn es dabei sein will.

In einem nächsten Schritt werden die Winner in diesem Bereich, auch in dem Markt für die klassischen, stationären Rechner Einzug halten - das fürchten die Monopolisten. Apple ist der einzige Anbieter, der durchgängig gut aufgestellt ist, was sich in der Kursentwicklung der letzten Jahre niedergeschlagen hat. Der Challenger für Microsoft/Intel/Apple ist Google mit seinem Open Source und dem Internet Centric Computing (ICC) Ansatz.

Über den Trend zu Mobilität wackeln die Monopole von Intel und Microsoft heftig. Uns als Anwender kann es nur freuen. Wir bekommen mehr Innovation, bessere Qualität, höheren Bedienkomfort und das auch noch zu niedrigeren Kosten.

Schweinegrippe: Stagnation in Deutschland! Killervirus in den USA?

Nach den aktuellen Zahlen (s.u.) in Deutschland stagniert die Zahl der A/H1N1 Erkrankten bzw. hat sie seit Anfang August sogar abgenommen.

Es gab Mitte August noch etwa 2.588 Erkrankte (von insgesamt 12.830 Infizierten). Das macht bei etwa 82 Mio. Einwohnern satte 0,003156 Prozent – das sind pro 1 Mio. Einwohner knapp 32 Erkrankte. Bisher ohne einen Todesfall.

Welche Viren oder Mutationen des Virus überfluten die USA? Dort werden für den Herbst weit mehr als 150 Mio. Infizierte und bis zu 90.000 Tote befürchtet!

Verlauf der Schweinegrippe Erkrankungen in Deutschland nach den Daten des Robert-Koch-Institut (RKI) Berlin:

Datum:_____Infizierte____Erkrankte: *)
16.06.2009___ 203
24.06.2009___ 332________129
01.07.2009___ 429________ 97
08.07.2009___ 591________162
15.07.2009___ 834________ 243
21.07.2009___1.818_______ 984
28.07.2009___4.445_______2.627
04.08.2009___7.963_______3.518
11.08.2009___10.242______2.279
18.08.2009___12.830______2.588
26.08.2009___14.940______2.110
01.09.2009___16.100______1.160
06.09.2009___16.835_______735

*) Bei dem bisher harmlosen Verlauf der A/H1N1 Erkrankten kann man in der Regel davon ausgehen, dass nach 4-6 Tagen die Grippe abgeklungen ist und nach weiteren 24 Stunden keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Das heißt, dass die Anzahl der Infizierten der Vorwoche jeweils von der aktuellen Zahl der Infizierten abgezogen werden kann, um die Zahl der aktuell Erkrankten zu ermitteln.

Montag, 24. August 2009

Schweinegrippe - ist das Oktoberfest zu retten? Wenn ja, wie?


Sprecher der Wiesn-Wirte, Toni Roiderer, versucht das Problem natürlich zu verharmlosen. Rat seines Hausarztes: "Nach drei Maß sind die Viren eh tot." Man sollte mit der Gesundheit, und sei es auch bloß aus Profitgier, nicht scherzen.

Wesentliche ernster nehmen es da die Verantwortlichen aus den Bereichen Gesundheit, Verwaltung, Medien und Politik. Maßnahmen und Tips für das Oktoberfest u.a. von BRK, RKI, Wiesn-Chefin, Rentner-Bravo, HSP sowie weitere Experten:

1. Schunkeln und Plaudern über den Tisch unterlassen
2. Keine "Küßchen" (Bussi-Bussi) annehmen und verteilen
3. Nach jeder Berührung die Hände waschen
4. Beim Niesen den Ärmel und nicht die Hand vorhalten
5. Mund- und Nasenschutz überziehen (der Wiesnrenner 2009)
6. Zwischen jedem Besucher immer einen Sitzplatz leer lassen
7. Zum Wiesn Hit wird "Heile heile Gänschen" per Dekret erklärt
8. Eigenen Maßkrug mitbringen und darauf bestehen (kontrollieren), dass die Bedienung ihn ungewaschen wieder auffüllt!

Bei einer Explosion der Ansteckungen in den nächsten Tagen/Wochen, wie von der WHO und den zuarbeitenden deutschen Instituten, PEI, RKI, bereits mehrfach angekündigt, müssen die Maßnahmen sofort verschärft werden:

1. Desinfektionsduschen an der Zeltdecke, die zu jedem "Prosit der Gemütlichkeit" auf Zeichen des Dirigenten für wenige Sekunden geflutet werden. Die Kosten tragen je zur Hälfte die Krankenkassen und das Land Bayern oder die Stadt München

2. Jeder Besucher der hustet, niest oder schwitzt wird von der Security aus dem Zelt geschafft und bekommt eine kostenlose Packung Tamiflu als Ausgleich

3. Die gefährlichen Warteschlangen vor und in den Toiletten werden durch Schliesung derselbigen aufgelöst - die Besucher sollen sich weitflächig im Wiesengelände verteilen

Als Steigerung sollte dann noch die Zwangsimpfung an jedem Zelteingang eingeführt werden. Man hätte so auf einen Schlag etwa 6 Millionen Geimpfte und gleichzeitig einen richtigen Massentest, und das noch bis zum Anfang Oktober. Das sollte auf die Bundesligastadien ausgedehnt werden. Es könnte sonst passieren, dass sich nicht genug Teilnehmer für die Impfung finden lassen - laut Internetumfragen lehnen 80% der Deutschen die Impfung ab.

Im Extremfall - nach den ersten 100 - 200 Todesfällen, über die Anzahl kann noch diskutiert werden - muss ein sofortiger Abbruch des Oktoberfestes erfolgen. Oder wer möchte die Verantwortung übernehmen, dass sich die 6 Mio. Besucher infizieren? Auch wenn es nur 3 Millionen Infizierte sein sollten , ergibt das etwa 24.000 bis 26.500 Tote (auf Basis der Zahlen für USA und Mexiko bis zum 1. August 2009). Alle Massenveranstaltungen inklusive Fussballspiele müssen dann sofort verhindert werden, falls erforderlich sogar mit Gewalt! Die Vorbereitung von Massengräbern und entsprechend dimensionierten Krematorien, sind unverzüglich in Angriff zu nehmen.

Freitag, 21. August 2009

Schweinegrippe Wahnsinn noch zu stoppen?

Noch einmal zur Erinnerung: Mitte April wurde diese Variante des Subtyps A/H1N1 in den USA endeckt und eine besondere Häufung der Fälle im Rahmen einer alllgemeinen Grippewelle in Mexiko festgestellt. Ende April 2009 warnte die WHO vor einer Pandemie und Anfang Juni wurde die Virusinfektion auf die höchste Alarmstufe gesetzt. Dazu wurden vorher im Mai die Definitionen für eine Pandemie geändert.

Nach dem bisher bis Ende August dokumentierten Verlauf kann der Erreger nur als vergleichsweise harmlos eingestuft werden, was in keinster Weise den "Pandemie" Status rechtfertig und schon gar nicht die festgelegten Massenimpfungen. Es gibt Experten, die inzwischen davon ausgehen, dass die Nebenwirkungen der unzureichend getesten Impfstoffe, ein weitaus größeres Risiko darstellen, als die harmlose Grippe, die in der Regel nach wenigen Tagen schon wieder abklingt.

Die "Vasallen" der Pharmaindustrie schüren aber weiter in Sachen Hysterie: "Auch am Spätnachmittag des 10. August sprechen die täglich bereitgestellten Zahlen des „European Centre of Disease Prevention and Control“ (ECDC) sprechen eine deutliche Sprache: Die Schweinegrippe ist weiter auf dem Vormarsch, wenngleich mit abgebremsten Tempo in der Ausbreitung. In Deutschland hat sich die Geschwindigkeit der Infizierten-Zunahme zwar deutlich verlangsamt, dennoch stieg die Anzahl im Vergleich zur Vorwoche (3.-10.8.2009) von 7177 auf nun 9770. Eine ähnliche Entwicklung verzeichnet Großbritannien, wo nur noch ein vergleichsweise geringer Anstieg vermeldet wird. Dennoch liegt das Vereinigte Königreich mit 12 470 Schweinegrippefällen und mittlerweile 40 Toten weiterhin an Europas Spitze. Auch Spanien ist mit 1538 Grippeerkrankten und acht Todesfällen weiter auf Platz drei. Hier kamen in der letzten Woche gar keine neuen offiziellen Krankheitsfälle hinzu."

Wenig beeindruckt von der steten Zunahme der Influenza A (H1N1) zeigen sich nach wie vor die Deutschen. Laut dem Internetportal Statista sehen 80 Prozent der Bundesbürger keine akute Gefahr durch die Schweinegrippe. Richtig so! Verpasst den Regierenden, die Milliarden an Krankenversicherungsbeiträgen und Steueraufkommen verprassen - der Pharmaindustrie in den Rachen schmeißen - einen richtigen Denkzetttel zum Wahltag und wählt HSP!

P.S.: 20.8.2009 - In Deutschland stieg die Zahl der Infizierten mittlerweile auf 12.830. Das sind ca. 0,016 % und entspricht bei 100.000 Einwohnern gerade mal 16 Grippekranken. Nirgendwo wird erwähnt, wieviele davon inzwischen schon längst wieder gesund sind!

Dienstag, 18. August 2009

"Die Slowly"... Symbian

Nokias Anteil im Smartphone Bereich ist unter 50% gefallen und nimmt weiter rasant ab. Gewinner sind die New-Comer Apple und RIM, die inzwischen schon ein Drittel des Marktes erobert haben, und das hat nichts mit telefonieren zu tun. Um die Ecke lauert Google mit Android, die 3. HTC Version ist schon gut gelungen, weitere Hersteller werden in Kürze folgen und neue Player wie z.B Dell, Garmin etc. betreten die Arena. Der Smartphone Markt ist interessant, Wachstum, Gewinne und Innovation werden dort realisiert und er ist der Einstieg in das Netbook Geschäft - ARM bereitet sich schon vor, um Intel Marktanteile abzujagen.

Symbian ist inzwischen stark angestaubt und veraltet. Es geht zurück bis zu Psion/EPOC in den neunziger Jahren, damals gab es das Internet noch nicht. Bei Nokia zeichnet sich ein Übergang zu "Maemo" für die High-End Geräte ab. Es ist genauso wie Moblin von Intel oder Android von Google auf Linux aufgebaut. Microsoft mit Windows Mobile gehört in die gleiche Ecke wie Symbian - veraltet, am Bedarf vorbei, abnehmendes Käuferinteresse.

Wenn jetzt die Kooperation zwischen Nokia und Microsoft zum "Mobile Office" verkündet wird, dann heißt das, dass sich zwei Schwerkranke und Fußlahme zusammentun, um gegen Usain Bolt im 100 Meter Lauf anzutreten. Wer da gewinnt ist leicht zu erraten.

Dienstag, 11. August 2009

Horror pur - der "Schweine(grippe)" Journalismus

Die Medienmaschine läuft auf Vollentouren. Die "Schweinegrippe" ist die Jahrhundertkatastrophe (nicht die Finanzkrise?)!

So verbreitet der "Stern" völlig unreflektiert eine Meldung von AFP/Reuters: "Schätzungen von Experten gehen von einem Einbruch des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von kanpp einem bis zu dreieinhalb Prozent aus. Bei einer mittelschweren Pandemie mit 100.000 Toten und 300.000 zusätzlich Erkrankten in den Kliniken rechnet das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) mit einem SChaden von 25 bis 75 Milliarden Euro." Und das allein in Deutschland!
Weiter geht es mit Horrorszenarien pur: "Die Geschäfte und Strassen sind leer, weil die Leute sich nicht mehr aus dem Haus trauen. Der Tourismus bricht ein..." - sie fahren lieber nach Mallorca?


Der Oscar gehört natürlich der "BILD"! Sie machen aus 1.200 Kandidaten für den Impftest gleich 12.000 und in der Summe mit 2.000 geplanten Kindern wird getönt: "Schweinegrippe-Impfstoff wird 14 000 Deutschen gespritzt BILD.de - 10.08.2009 - 15:46 UHR".


Müssen die Schulferien in NRW verlängert werden? Nein "Die Einhaltung der Hygienestandards in der Schule sei daher die im Vergleich zur Ferienverlängerung sinnvollere Alternative. Aufklärung und regelmäßiges Händewaschen, können eine Ansteckung mit der neuen Grippe gut vermeiden helfen..." Hat noch einmal in letzter Minute die Vernunft gesiegt?


Nach den aktuellen Zahlen sollen in Nordrhein-Westfalen 3.716 Menschen mit der Schweinegrippe infiziert sein und damit soviele wie in keinem anderen Bundesland. Bei rund 18 Mio Einwohnern in NRW sind das etwa 0,02 Prozent (ohne Todesfall bisher) d.h. auf 10.000 kommen ca 2 Fälle - das ist eine richtige Pandemie!? Auf der Südhalbkugel ist die Zahl der Infizierten aktuell sogar abnehmend.


Die von der Pharmaindustrie geschmierte Maschine läuft aber weiter und weiter ...!

Samstag, 8. August 2009

Schweinegrippe gesteuerte Hysterie - Milliarden für die Pharmaindustrie

Immer wieder das gleiche Muster, BSE, Vogelgrippe und jetzt die Schweinegrippe. Erst Massenhysterie, dann war nichts gewesen. Doch diesmal sieht es anders aus - die Pharmaindustrie will Milliarden einfahren und die Politik hilft ihr dabei und will Impfstoff für Millionen bestellen. Warum tut sie das? Wer profitiert noch davon? Sollen das Ablenkungsmanöver sein?

BSE Massenhysterie Mitte der 90ziger. Nach Angaben der Vereinten Nationen nahm die Anzahl der BSE-Fälle seit 2003 stetig ab. Während es 2003 weltweit noch 1646 Fälle gegeben habe, wurden 2004 noch 878 und 2005 nur noch 474 Krankheitsfälle festgestellt - bei Tieren!.

2005/2006 Massenhysterie Vogelgrippe: Bei den wiederholten Ausbrüchen der Krankheit starben laut WHO (Website vom 1. Juli 2009) seit Dezember 2003 von weltweit 436 registrierten infizierten Menschen nachweislich 262.

Es wird immer wieder eine andere Sau durchs Dorf getrieben - im Jahr 2009 ist die Sau die Schweinegrippe. Mediziner sind inzwischen überzeugt, dass das Virus harmloser ist als das normale Influenza-Virus (Grippe). Die ganz normalen Influenza-Epidemien kosteten in Deutschland laut Statistik jedes Jahr zwischen 15.000 und 20.000, manche sprechen von 30.000, Menschen das Leben. Darüber wird aber momentan nicht gesprochen.

Die WHO hatte zuletzt am 6. Juli 2009 weltweit genau 94.512 Fälle von Schweinegrippe und 429 Tote gezählt. Dies gilt inzwischen als nicht mehr aktuell, die weitere Zählung wurde vorerst eingestellt. Neben der Politik ist auch die Rolle der WHO interessant. Die Schweinegrippe wurde zur Pandemie erklärt, obwohl sie die dafür gültigen Bedingungen nicht erfüllte: Den in einer Vielzahl von Fällen gefährlichen, tödlichen Verlauf. Diese Bedingung wurde kurzerhand außer Kraft gesetzt.

Was machen unsere Medien und Politiker: Ein Riesenspektakel gesponsert von der Pharmaindustrie? Die möchte weltweit Milliarden und aber Milliarden für eine unsinnige Impfung abkassieren. Alleine in Deutschland war die Rede von 1 Milliarde Euro, die sich dann mal kurz halbiert hat.

Bei dem Volumen, das allein bei unseren staatlichen Banken gerade den Bach runtergeht - wieder einmal über 1 Milliarde allein bei der HRE, das soll bis 2012 so weitergehen - sind das wirklich nur noch "Peanuts". Aber wir haben Wahljahr und brauchen etwas Ablenkung von den wirklichen Problemen.

Gleiches Thema mit viel Hintergrundinformationen der Blog von Klaus Peter Krause: